Mehr und mehr finden die mobilen Geräte ihren Platz in unserem Alltagsleben. Es vergeht kein Tag, an dem ich mich nicht wundere, wie hilflos ich mich ohne Smartphone fühle. Vor noch wenigen Jahren hatte man sämtliche wichtigen Telefonnummern von Freunden und Bekannten im Kopf, ich wusste sämtliche Termine ohne groß nachzuschlagen – mittlerweile verlässt man sich auf die Technik. Durch das Smartphone hab ich immer ein Navigationsgerät, ein Telefonbuch, einen Notizblock, einen Kalender und vieles mehr zur Verfügung, und wenn sich ein jeder mal in der Bahn oder dem Bus umschaut, dann kann man wohl mit ruhigem Gewissen behaupten, dass die Allgemeinheit diese Funktionen jeden Tag exzessiv nutzt.
Nun soll das mobile Betriebssystem Android auch noch einen weiteren Sektor des Alltags erobern. Ein italienisches Unternehmen wird demnächst mit Android betriebene Armbanduhren verkaufen. Im Stile eines iPod Nano Armbandes kann man dann seine Uhr nutzen, um nicht nur nach der Zeit, sondern auch nach Anrufen und Mails zu schauen.
Ich möchte eigentlich keine Werbung für diese Firma betreiben, fand jedoch diese Idee einfach so toll, dass ich trotz Bedenken diesen Artikel geschrieben habe.
Die Uhren werden leider nur mit Android 1.6 betrieben, doch der Hersteller meint, dass später Updates möglich sind. Was könnt ihr nun mit dieser Uhr machen und wie funktioniert das? Also grundsätzlich muss man einmal sagen, dass es diese Uhr noch nicht auf dem Markt gibt und ich leider keine zur Verfügung habe. Ich berufe mich daher nur auf Informationen aus dem Netz. Doch die Uhr hat zur Zeit die folgenden Apps:
- Facebook-Benachrichtigungen
All diese Apps beziehen ihre Daten von einem Telefon, das via Bluetooth mit der Uhr gekoppelt ist. Man muss also keine weitere SIM-Karte besorgen, sondern kann einfach die Daten seines Telefons nutzen. Diese Technik birgt Vor- und Nachteile. Aber in Anbetracht der Tatsache, dass ein Display nur 240×240 Pixel darstellen kann, wird diese Uhr ohnehin nur für kurze Informationen genutzt werden. Man ist einfach zu eingeschränkt, um zum Beispiel mit der Uhr zu surfen; daher auch nur E-Mail- und Nachrichten-Vorschau. Ich persönlich denke jedoch, dass dies vollkommen ausreicht. Wie oft holt man sein Smartphone heraus, um nur das Notifikationcenter durchzuschauen, warum das Handy nun vibriert hat, und steckt es dann auf Grund von anderen Beschäftigungen wieder ein. Diese kurze Notiz, was gerade neues auf dem Telefon passiert ist, kann nun über einen kurzen Blick auf die Uhr abgerufen wahrgenommen werden.
Ich denke, es ist nicht notwendig, nun sämtliche technischen Daten aufzulisten, da man diese beim Hersteller nachschlagen kann. Daher sei nur kurz erwähnt, dass die Uhr selbst über 4 GB Speicher verfügt. Eben diesen Speicher kann man für neue Apps, Fotos oder Musik nutzen. Einen Kopfhöreranschluss haben die Entwickler bei dieser Uhr natürlich nicht vergessen.
ich hoffe, dass ihr ebenso wie ich von dieser Idee der Uhr mit Android begeistert seid. Vielleicht kann ich ja später noch einen Praxisbericht zu dazu schreiben.
Webseite: i’m watch